Projektinformationen
- Akronym: A4M – Additive for Mobility
- Status: 🟢Laufend
- Startdatum: 3. Juni 2024
- Enddatum: 2. Juni 2028
Additive for Mobility (A4M)
Ein FFG‑Leuchtturmprojekt für die Mobilitätswende
Das FFG‑geförderte Leuchtturmprojekt A4M – Additive for Mobility entwickelt eine neuartige, hybride Prozesskette für die nachhaltige Serienfertigung im Mobilitätssektor. Unter der Leitung des Instituts für Fertigungstechnik und Photonische Technologien (IFT) der TU Wien kombiniert das Projekt zwei komplementäre additive Technologien: den 3D‑Sanddruck für komplexe Gussteile und das drahtbasierte Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM/DED). Durch die intelligente Verknüpfung dieser Verfahren entsteht ein flexibles, widerstandsfähiges und industrietaugliches Fertigungssystem, das den Anforderungen der Mobilitätswende gerecht wird.
A4M adressiert zentrale Herausforderungen eines Marktes, der stark von fossilen Ressourcen abhängig ist. Um Treibhausgasemissionen zu reduzieren und alternative Mobilitätskonzepte zu ermöglichen, braucht es Fertigungssysteme, die agil, ressourceneffizient und robust sind. Genau hier setzt A4M an: Die entwickelte Prozesskette integriert digitale Zwillinge, adaptive Werkzeugpfadstrategien, multimaterielle Verbindungen sowie ein intelligentes Qualitätssicherungssystem, das eine präzise, reproduzierbare und CO₂‑reduzierte Produktion ermöglicht.
Gemeinsam mit führenden Industriepartner:innen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt und Schienenverkehr werden im Projekt Technology Readiness Level (TRL) 5 bis TRL 7 Anwendungsfälle umgesetzt, sowohl in der neu entwickelten Laborfertigungszelle am IFT, als auch direkt bei den Partner:innen vor Ort.
Ziel von A4M ist es, ein neuartiges Fertigungssystem zu entwickeln, das produzierenden Unternehmen im Mobilitätssektor ein deutlich höheres Maß an Flexibilität, Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit bietet. Durch die Kombination additiver und konventioneller Technologien sollen komplexe Bauteile effizienter hergestellt, Materialeinsatz und Energieverbrauch reduziert und neue Designfreiheiten erschlossen werden. Damit schafft A4M die Grundlage für eine zukunftsorientierte Produktion, die den Anforderungen der Mobilitätswende gerecht wird.
Budget & Förderung
Das Gesamtfördervolumen des A4M Projekts beträgt 4,42 Mio. EUR, die Gesamtfinanzierung beträgt 2,98 Mio. EUR.
A4M wird gefördert durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der EU‑Leuchtturminitiative „Additive Fertigung & Werkstoffsysteme für die Mobilitätswende“ und kofinanziert durch die Europäische Union unter der Vertragsnummer 910323.