Projektpartner im Fokus: voestalpine Foundry Group
Im Projekt Additive for Mobility (A4M) wird die voestalpine Foundry Group durch Jörg Steiner, Leiter Research & Development, vertreten. Gemeinsam mit seinem Team bringt das Unternehmen umfassende Expertise in den Bereichen Gießereitechnik, Werkstoffentwicklung und industrielle Prozessbewertung in das Konsortium ein.
Ein zentraler Schwerpunkt innerhalb des Projekts liegt auf der Untersuchung hybrider Fertigungsansätze, die Gussverfahren mit additiven Technologien wie Cladding und Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) kombinieren. Als Beispielanwendung dienen komplexe Komponenten wie Francis-Turbinen. Darüber hinaus werden mechanische Eigenschaften, Mikrostrukturen und Eigenspannungen additiv aufgebauter Funktionsschichten auf Stahlguss analysiert, um Design- und Prozessrichtlinien für industrielle Anwendungen abzuleiten.
Ziel der Arbeiten ist es, additive Technologien so weiterzuentwickeln, dass sie robust, wirtschaftlich und technisch zuverlässig auf Gusskomponenten angewendet werden können. A4M bietet dafür eine ideale Plattform, um Forschung, Simulation und industrielle Umsetzung eng miteinander zu verknüpfen und hybride Fertigungskonzepte für zukünftige Anwendungen nutzbar zu machen.
„Additive Fertigung auf Guss ist kein Selbstzweck. Der Mehrwert entsteht dort, wo Funktion, Material und Prozess gemeinsam gedacht werden. A4M ermöglicht genau diesen ganzheitlichen Zugang – und damit den nächsten Schritt hin zu industriell nutzbaren hybriden Bauteilen.“
— Jörg Steiner
Das A4M-Konsortium freut sich, mit der voestalpine Foundry Group einen starken Partner im Bereich Werkstoff- und Gießereitechnologie an Bord zu haben.
A4M