Projektpartner im Fokus: voestalpine Foundry Group

10. June 2026
Die voestalpine Foundry Group zählt zu den international führenden Unternehmen der Gießereiindustrie und entwickelt maßgeschneiderte Stahlgusslösungen für anspruchsvolle Anwendungen in den Bereichen Energie, Industrie und Mobilität. Mit modernsten Technologien und einem starken Fokus auf klimafreundlichere Produktionsprozesse realisiert das Unternehmen komplexe Gussteile mit einem Gewicht von bis zu 200 Tonnen.

Außenansicht eines roten Industriegebäudes mit der Aufschrift „Giesserei“, teilweise von einem grünen Baum verdeckt.

Projektpartner im Fokus: voestalpine Foundry Group

Im Projekt Additive for Mobility (A4M) wird die voestalpine Foundry Group durch Jörg Steiner, Leiter Research & Development, vertreten. Gemeinsam mit seinem Team bringt das Unternehmen umfassende Expertise in den Bereichen Gießereitechnik, Werkstoffentwicklung und industrielle Prozessbewertung in das Konsortium ein.

Ein zentraler Schwerpunkt innerhalb des Projekts liegt auf der Untersuchung hybrider Fertigungsansätze, die Gussverfahren mit additiven Technologien wie Cladding und Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) kombinieren. Als Beispielanwendung dienen komplexe Komponenten wie Francis-Turbinen. Darüber hinaus werden mechanische Eigenschaften, Mikrostrukturen und Eigenspannungen additiv aufgebauter Funktionsschichten auf Stahlguss analysiert, um Design- und Prozessrichtlinien für industrielle Anwendungen abzuleiten.

Ziel der Arbeiten ist es, additive Technologien so weiterzuentwickeln, dass sie robust, wirtschaftlich und technisch zuverlässig auf Gusskomponenten angewendet werden können. A4M bietet dafür eine ideale Plattform, um Forschung, Simulation und industrielle Umsetzung eng miteinander zu verknüpfen und hybride Fertigungskonzepte für zukünftige Anwendungen nutzbar zu machen.

„Additive Fertigung auf Guss ist kein Selbstzweck. Der Mehrwert entsteht dort, wo Funktion, Material und Prozess gemeinsam gedacht werden. A4M ermöglicht genau diesen ganzheitlichen Zugang – und damit den nächsten Schritt hin zu industriell nutzbaren hybriden Bauteilen.“
— Jörg Steiner

Das A4M-Konsortium freut sich, mit der voestalpine Foundry Group einen starken Partner im Bereich Werkstoff- und Gießereitechnologie an Bord zu haben.