Konsortialtreffen des A4M Projekts in Wiener Neudorf

10. October 2025
Anfang Oktober trafen sich die Partner:innen des FFG Leuchtturmprojekts Additive for Mobility (A4M) bei igm Robotersysteme AG in Wiener Neudorf, um den Projektfortschritt zu diskutieren und die nächsten Schritte zu planen. Das Treffen bot Raum für fachlichen Austausch, Praxiseinblicke und die Abstimmung der Arbeitspakete und kommenden nächsten Schritte.

Gruppenfoto der Teilnehmenden des A4M-Konsortialtreffens bei igm Robotersysteme AG in Wiener Neudorf vor einer industriellen Fertigungsanlage.

Fokus des Treffens

Die Teilnehmenden präsentierten aktuelle Ergebnisse aus den Anwendungsfällen und skizzierten die Meilensteine für die nächsten Monate. Im Zentrum der Diskussionen standen die Integration hybrider Prozessketten, datengetriebene Ansätze zur Qualitätsoptimierung sowie Strategien zur ressourcenschonenden Reparatur und Instandhaltung.

Technische Schwerpunkte und Erkenntnisse

  • Hybride Prozessketten: Erste Ergebnisse zur Kombination von 3D‑Sanddruck und WAAM wurden vorgestellt; Ziel ist eine robuste, skalierbare Fertigungskette für komplexe Mobilitätsbauteile.
  • Daten und Qualität: Datenbasierte Methoden zur Prozessüberwachung und -optimierung sowie der Einsatz digitaler Zwillinge für vorausschauende Instandhaltung wurden intensiv diskutiert.
  • Material‑ und Prozessagilität: Die Partner:innen betonten die Bedeutung agiler Materialkombinationen und flexibler Prozessstrategien, um unterschiedliche Einsatzfälle und Bauteilanforderungen abzudecken.

Bedeutung für A4M und die Mobilitätsindustrie

Die Ergebnisse des Treffens untermauern die Zielsetzung von A4M, eine flexible, resiliente Fertigungszelle zu entwickeln, die den Anforderungen der Mobilitätswende gerecht wird. Durch die enge Verzahnung von Forschung und Industriepartner:innen sollen Lösungen entstehen, die sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch überzeugen und in Branchen wie Automotive, Rail und Aerospace Anwendung finden.

Dank und Ausblick

Ein herzlicher Dank geht an igm Robotersysteme AG für die Organisation und die praxisnahen Einblicke vor Ort. Wir freuen uns auf die nächsten Arbeitsschritte und werden regelmäßig über Fortschritte und Ergebnisse aus dem A4M Konsortium berichten.